Aktueller Inhalt:

Vereinbarkeit lokal

Hier laden uns unsere Kooperationspartner und –partnerinnen in den Städten der Region zum Austausch mit Unternehmen ein.

Lebensphasenorientierte Personalpolitik in Gladbeck

Seit 2014 kooperieren wir mit der Stadt Gladbeck und bieten u.a. die Reihe „Lebensphasenorientierte Personalpolitik (LoPP)“ an.

Rückblick 09.06.2020

Rückblick 01.10.2019

Rückblick 26.03.2019

Rückblick 25.09.2018

09.06.2020 - Vereinbarkeit in Corona-Zeiten.
Ein Online-Blick in die Unternehmenspraxis familienfreundlicher Gladbecker Unternehmen

Das Thema spiegelte sich im Veranstaltungsformat wider: Zum ersten Mal trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter der Unternehmen digital von Bildschirm zu Bildschirm. Für einige mittlerweile eine Selbstverständlichkeit, für andere erste Versuche dieser „anderen Art“ der Kommunikation. Mehr Digitalisierung, auf jeden Fall ein durch Corona beschleunigter Trend.

Logo: Gladbeck MitteSo stellte Maria Jost von der Wirtschaftsförderung Gladbeck eine Initiative vor, die ihr schon länger am Herzen lag und nun mehr Zulauf gefunden hat: die Plattform „Mitten in Gladbeck“, das digitale Branchenbuch mit vielen Informationen und spannenden Hinweisen auf das Geschäftsleben und Treiben in der Stadt. Ein Blick auf die Webseite zeigt, wen und was man hier finden kann. Maria Jost und die anderen Initiator*innen wünschen sich auch über Corona hinaus einen weiteren Zuwachs der Mitwirkenden.

Plakat „vorbildlich familienfreundlicher Arbeitgeber“Detlef Möller von der Stadt Gladbeck informierte im Anschluss über die zweite Runde der Zertifizierung „vorbildlich familienfreundlicher Arbeitgeber“ in Gladbeck und über den Prozess der Zertifizierung 2019/2020.

Interessierte Unternehmen aus Gladbeck können sich im Sommer 2021 wieder für die Auszeichnung bewerben.

Aus der Runde der 2019 zertifizierten Unternehmen stellten vier ihre Strategie zur Familienfreundlichkeit vor und zogen eine Zwischenbilanz, ob und wenn ja wie, diese sich in der Coronazeit bewährt hat. So erfuhren die Gäste, wie Tanja Fontana in ihrem Friseursalon Schnittbar die Kommunikation im lockdown aufrecht erhalten hat, welche neuen Herausforderungen an Hygienekonzepte und Sicherheit an Andrea Tysper und ihre Beschäftigten beim Pflegedienst Delphicare gestellt wurden, um die Sicherheit aller, vor allem der Patient*innen zu erhöhen. Die Baubranche hat aus Sicht von Caroline von Möller, Fenne Baugesellschaft, nur wenige Einschränkungen gespürt und der Steuerberater Hans-Georg Friemel war froh, dass er schon zu früheren Zeiten auf Digitalisierung gesetzt hat und seine Mandanten so aus dem Homeoffice uneingeschränkt bedienen konnte.

Dieser Austausch gehört in die Veranstaltungsreihe „Lebensphasenorientierte Personalpolitik“. Die Stadt Gladbeck und das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Emscher-Lippe bringen seit 2014 familienorientierte Gladbecker Unternehmen zusammen und diskutieren aktuelle betriebswirtschaftliche Themen rund um Vereinbarkeit. Die Teilnehmenden schätzten das digitale Treffen, gaben aber auch die Rückmeldung, sich auf das nächste Unternehmenstreffen im Oktober mit dann hoffentlich wieder möglichen persönliche Begegnungen zu freuen.

Rückblick 01.10.2019: Generation X, Y und Z am Arbeitsplatz
„Life-Balance: Auf Basis gemeinsamer Werte generationenübergreifend arbeiten“

Prof.in Dr. Martina Stangel-Meseke ermutigte die gut dreißig Gäste der Gladbecker Reihe zur lebensphasenorientierten Personalpolitik dazu, in ihren Unternehmen die Menschen und nicht Stereotypen zu sehen. Thomas Radig, Lenord+Bauer und Sabine Paschen-Schnarkowski, Tat und Rat, gaben Einblick in ihre betriebliche Personalarbeit, die den Beschäftigten in kleinen und mittleren Unternehmen Life-Balance ermöglicht.

Prof.in Dr. Martina Stangel-Meseke mit Publikum

Wie hilfreich ist die Fixierung auf die Wünsche der Generationen X, Y und Z? Führt die Zementierung der Werte und Eigenschaften nicht dazu, dass das Individuum dahinter nicht mehr gesehen wird? Um das zu verhindern, sind organisationale Maßnahmen, die auf Generationenunterschiede abstellen sehr sorgfältig zu prüfen. Generationenkonflikte entstehen eher durch Probleme in der Kommunikation. Martina Stangel-Meseke empfahl eher die unterschiedlichen Altersgruppen durch eine die Werte im Unternehmen miteinander zu verbinden.

Sabine Paschen-Schnarkowski, die mit Ihrem Unternehmen Tat und Rat seniorenbegleitende Dienstleistungen mit ihrem Team abbildet, geht da ganz praktisch vor: alle Beschäftigten werden mit ihren individuellen Bedürfnissen nach Arbeitszeiten z.B. berücksichtigt und alle stimmen sich untereinander ab. Thomas Radig, Personalleiter von Lenord+Bauer, betonte Wichtigkeit vielfältiger Arbeitszeitmodelle und einer funktionierenden unternehmensinternen Kommunikation.

Der Abend schloss mit regen Diskussionen bei einem Imbiss ab. 2020 geht es weiter!

Rückfragen an Bettina Vaupel, 02305/92150-13

Übung mit Publikum

Rückblick 26.03.2019: Gesund ein Berufsleben lang - auch bei Doppelbelastung durch Beruf und Familie. Was kann die betriebliche Gesundheitsförderung beitragen?

Unter dieser Fragestellung trafen sich bei der Sparkasse Gladbeck 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Kreise der Unternehmen und Akteure in Gladbeck. Martin Malberg, Spezialist für BGF bei der AOK NORDWEST sowie Koordinator des Netzwerks Gesunde Betriebe Emscher-Lippe, stellte vor, wie BGF nach dem Präventionsgesetz unterstützt werden kann. Er brachte Erfahrungen, Anregungen und Ideen auch für kleinere und mittlere Unternehmen mit. Von Stephanie Rabert vom Praxisnetz Watanabe erfuhren die Gäste konkret, wie im Unternehmen mit 130 Mitarbeitenden betriebliche Gesundheit mit Unterstützung der AOK geplant und umgesetzt wurde.

Durch Claudia Meixner, selbstständige Heilpraktikerin in Gladbeck und ausgebildete Krankenschwester, erhielten die Gäste praktische arbeitsplatztaugliche Beispiele zur „Arbeitszufriedenheit durch Bewegung und Achtsamkeit“.

Ulla Habelt, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Gladbeck, stellte das Konzept und die Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung der Stadtverwaltung vor.

Detlef Möller, Stadt Gladbeck, begrüßt die Gäste und Bettina Vaupel, Kompetenzzentrum Frau & Beruf Emscher-Lippe, führte durchs Programm
 
Detlef Möller, Stadt Gladbeck, begrüßt die Gäste und Bettina Vaupel, Kompetenzzentrum Frau & Beruf Emscher-Lippe, führte durchs Programm.

Rückblick: 25.09.2018: Mit Smartphone & Co. zu mehr Familienfreundlichkeit?

Der Impulsvortrag von Birgit Wintermann von der BertelsmannStiftung in Gütersloh bereitete den Weg für den beeindruckenden Praxisbericht zu Veränderungen in der Pflegedokumentation. Die Gladbecker Unternehmerin Hülya Haack-Yol, Pflegedienst Haack-Yol, schilderte nachdrücklich wie sowohl die Versorgungsqualität gesteigert als auch die Arbeitsprozesse für die Mitarbeitenden erleichtert werden können durch den Einsatz neuer Kommunikations- und Dokumentationssoftware. Anregende Diskussionen im informellen Teil folgten.

Zusatzinformationen:

Kontaktdaten:

Kompetenzzentrum Frau und Beruf Emscher-Lippe-Region

Erinstraße 6
44575 Castrop-Rauxel

Träger:
Stadt Castrop-Rauxel

Ansprechperson:
Beate Molsich

Tel.: 02305/9215027
Fax: 02305/9215049

e-Mail:
competentia@zfbt.de
http://www.zfbt.de

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