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06.11.2019 - 5. Auszeichnung Hand.Werk.Frau. Zukunft mit Fachfrauen

Zehn Handwerksbetriebe sichern ihre Zukunft mit Fachfrauen. Die Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Münster, Dorothee Feller, und der Präsident der Handwerkskammer Münster, Hans Hund, zeichneten sie in der Vestischen Innung des Kfz-Gewerbes Recklinghausen und Gelsenkirchen aus.

Die Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Münster, Dorothee Feller, und der Präsident der Handwerkskammer Münster, Hans Hund, ehrten am 05.11.19 die folgenden zehn Betriebe aus der Emscher-Lippe-Region:

  • BFT Servicecenter Melanie Lipinski
  • Dachdecker H. Derse GmbH
  • Die Abzieher e.Kfr.
  • Elektrotechnik Marko George
  • Hegering - die Tischlerei mit Ideen
  • Krogmann & Schüssler GmbH & Co. KG
  • Metallbau Lamprecht GmbH
  • Rohlf Zimmerei GmbH
  • Schreinerei Fritz Wachs
  • Tischlerei Martin Vagelpohl e.K. und

5. Auszeichnung Hand.Werk.Frau. Zukunft mit Fachfrauen

Sie beschäftigen und bilden Frauen in bisher immer noch von Männern dominierten Berufen aus und bieten gute Arbeitsbedingungen für weibliche Fachkräfte.

Die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die eine Größe von zwei bis 78 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben, erfüllen verschiedene Kriterien in vier Bereichen: Personalgewinnung, -bindung und -entwicklung, Arbeitszeit und Arbeitsorganisation, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und Unternehmenskultur. Bei der Personalgewinnung, -bindung und -entwicklung setzen viele KMU noch auf Mund-zu-Mund-Propaganda. Einige KMU haben Kooperationen mit Schulen, um Auszubildende zu gewinnen. Zudem beteiligen sich alle am Girls` und Boys` Day, an Schulpraktika und Berufsfelderkundungen. Die sozialen Medien nutzen bisher nur wenige.

Melanie Lipinski mit Kfz-Obermeisterin und Inhaberin des Autohauses GLÜCKAUF GmbH &Co. KG Dietlinde Stüben-Endres

Melanie Lipinski mit Kfz-Obermeisterin und Inhaberin des Autohauses GLÜCKAUF GmbH &Co. KG Dietlinde Stüben-Endres

Gezielte Personalbindung und -entwicklung forcieren die meist größeren KMU durch Angebot eines dualen Studiums und Auslandsaufenthalten während der Ausbildung. Zudem ist es üblich, den Mitarbeitenden „Goodies“ wie z.B. die private Nutzung des Firmenwagens oder des Smartphones zu gewähren. Beim Kriterium der Arbeitszeit und Arbeitsorganisation gewähren alle KMU den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern flexible Arbeitszeitmodelle wie z.B. Gleitzeit und Teilzeit, um Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen. In diesem Punkt unterstützen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenseitig und helfen bei Engpässen aus.

Von links nach rechts: HWK-Präsident Hans Hund, Monika Lamprecht, Regierungspräsidentin Dorothee Feller

Von links nach rechts: HWK-Präsident Hans Hund, Monika Lamprecht, Regierungspräsidentin Dorothee Feller

Das Kriterium der Unternehmenskultur äußert sich bei allen darin, dass der Betrieb darin bestrebt ist, das Miteinander angenehm zu gestalten. Frauen tragen zu einem angenehmen Klima bei, bei dem der Umgangston unter den Mitarbeitenden freundschaftlicher ist.

5. Auszeichnung Hand.Werk.Frau. Zukunft mit Fachfrauen

Foto links: Oliver Hornig, Krogmann & Schüssler
Foto rechts: Marko George und Mareike Popilarski

Hand.Werk.Frau. Zukunft mit Fachfrauen wird vom Arbeitskreis Hand.Werk.Frau. verliehen, der Anfang 2017 vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf Emscher-Lippe initiiert wurde. Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Recklinghausen, den drei Kreishandwerkerschaften, Emscher-Lippe-West, Herne und Castrop-Rauxel sowie Recklinghausen, der Handwerkskammer Münster, die Regionalagentur Emscher-Lippe-Region, Tischler NRW und der Vestischen Innung des Kfz-Gewerbes hat das Kompetenzzentrum diese Auszeichnung entwickelt und die ausgezeichneten Unternehmen ausgewählt. Ziel ist es, eine Attraktivierung der Außendarstellung des Handwerks durch die Auszeichnung Hand.Werk.Frau Zukunft mit Fachfrauen voranzutreiben, um mehr Frauen für das Handwerk zu gewinnen. In Emscher-Lippe ist der Nachholbedarf bei der wirtschaftlichen Erneuerung und Entwicklung erheblich. Zudem erleben die Betriebe bereits einen Rückgang von Bewerbungen aufgrund der demografischen Veränderungen.

Für die Auszeichnung können sich weitere frauenfreundliche Betriebe laufend beim Kompetenzzentrum Frau & Beruf Emscher-Lippe bewerben oder sie können vorgeschlagen werden. Nehmen Sie Kontakt auf: Beate Molsich, 02305 92 150 27, competentia.molsich@zfbt.de

Lesen Sie hier Artikel der Hertener Zeitung und der Marler Zeitung zur Auszeichnung.

Fotos: Sabrina Didschuneit

Zusatzinformationen:

Kontaktdaten:

Kompetenzzentrum Frau und Beruf Emscher-Lippe-Region

Erinstraße 6
44575 Castrop-Rauxel

Träger:
Stadt Castrop-Rauxel

Ansprechperson:
Beate Molsich

Tel.: 02305/9215027
Fax: 02305/9215049

e-Mail:
competentia@zfbt.de
http://www.zfbt.de

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