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Fachkräftesicherung neu gedacht: Vollzeitnahe Teilzeitbeschäftigung unterstützen – bessere betriebliche Berücksichtigung von Arbeitszeitwünschen in den Pflegeberufen

Infoflyer: Fachkräftesicherung neu gedachtDer Fachkräftemangel in der Pflege ist schon seit längerem nicht nur eine betriebliche und für Betroffene eine persönliche Herausforderung, sondern auch seit längerem ein Politikum. In der Pflege arbeiten wie im Gesundheitsbereich insgesamt überproportional viele Frauen und diese häufig in verschiedenen Teilzeitvarianten bis hinunter zum Minijob. Entsteht durch die Aufstockung von Arbeitszeiten nicht eine klassische WIN-WIN-Situation schafft, in der Frauen ihr eigenes Lebenseinkommen besser sichern und Unternehmen die so dringend benötigten Fachkräfte bekommen? Nebenbei würde so das gesellschaftlich hoch geschätztes Ziel einer guten Versorgung von Pflegebedürftigen bei gleichzeitiger Entlastung der privaten pflegenden Angehörigen erreicht.

Einige Antworten und viele Anregungen enthält die Studie, die wir im Rahmen dieser Veranstaltung vorstellen und diskutieren.

Die Veranstaltung richtet sich an: Kleine und mittlere Unternehmen in der Gesundheitswirtschaft mit Interesse der aktuellen Situation in Emscher-Lippe, an neuen Arbeitszeitmodellen und an dem Funktionswandel von Minijobs , beratende Stellen, Forschungsinstitute u.a.

Download: Infoflyer (PDF)

PROGRAMM

14:30 – 14:40
Begrüßung

14:40 – 15:10
Runde 1: Bestandsaufnahme und quantitative Bedeutung von Minijobs in der Altenhilfe. Beschäftigungssituation Emscher-Lippe entlang der Wertschöpfungskette Pflege.
Austausch: Typisch für NRW?
Input: Laura Schröer, Institut Arbeit und Technik
Experte: Arno Kratz, Gesellschaft für Innovative Beschäftigungsförderung

15:10 – 15:40
Runde 2: Aufstockung der Arbeitszeiten u.a. durch Umwandlung von Minijobs
Austausch: Wie gelingt die Umwandlung und/oder Aufstockung?
Input: Laura Schröer, Institut Arbeit und Technik
ExpertInnen: Manuela Seifert, (Vestische Arbeit), Steffen Dirx (Vestische Arbeit), Cornelia Sczesny (Soziale Innovation)

15:40 – 16:40
Runde 3: Neue Arbeitszeitmodelle und nachhaltige Arbeitsbedingungen – Gestaltung von Arbeitsbedingungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Mama-Touren, flexible Dienstplanung, betriebliche Kinderbetreuung)
Austausch: Welche der neuen Ansätze sind vielversprechend?
Input: Laura Schröer, Institut Arbeit und Technik
ExpertInnen: Roland Weigel (konkret consult ruhr), Kerstin Proese (Diakonisches Werk), Cordula Sczesny (Soziale Innovation), Ralf Sprave (Ambulante Dienste Sprave)

– 17:00
Verabschiedung und Ausklang
Kooperationsveranstaltung zum Transfer der Studie

Wann - Wo - Für wen

Veranstaltungsart: 3 Themenrunden mit Diskussion

Thema: Vom Minijob in der Pflege hin zur vollzeitnahen Teilzeitbeschäftigung: Bestandsaufnahme Emscher-Lippe

Veranstaltungsort:
Zentrum Frau in Beruf und Technik, DIEZE
Erinstraße 6
44575 Castrop-Rauxel

Datum: 11.06.2018

Uhrzeit: 14:00//14.30 bis 16.40//17:00

Kosten/ Gebühren/ Eintritt: Kostenfrei

Veranstalter

Organisation: Kompetenzzentrum Frau & Beruf Emscher-Lippe in Kooperation mit IAT, Westfälische Hochschule

Ansprechperson(en): Bettina Vaupel

Kontaktadresse:
Erinstraße 6
44757 Castrop-Rauxel

Telefon: 02305/9215010

E-Mail: vaupel@zfbt.de

zur Online-Anmeldung

Zusatzinformationen:

Veranstaltungs-Symbolbild

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