Aktueller Inhalt:

Förderprogramme

1. Potentialberatung in Nordrhein-Westfalen (NRW)

Die Potentialberatung ist ein Förderinstrument der Landesregierung und unterstützt Unternehmen dabei, die Kompetenzen der Beschäftigten zu sichern und ein nachhaltiges betriebliches Weiterbildungs- und Wissensmanagement aufzubauen. Das Angebot wird aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Wer wird gefördert?

Das Förderangebot richtet sich an Unternehmen einschließlich Non-Profit-Organisationen mit Sitz und Arbeitsstätte in Nordrhein-Westfalen und mindestens einer/m Beschäftigten.

Was wird gefördert?

  • die Ermittlung von Qualifizierungsbedarfen
  • die Kompetenzfeststellung der Beschäftigten
  • die Ermittlung zukunftsorientierter Kompetenzanforderungen im Unternehmen

Inhaltlich orientiert sich die Potentialberatung an mindestens einem der folgenden Schwerpunkte:

  • Arbeitsorganisation (Strukturen/Prozesse, Arbeitszeit, interne/externe Kommunikation und Kooperation
  • Kompetenzentwicklung/Qualifizierungsberatung (insbesondere Personalentwicklung, Qualifizierung, Stärkung der Ausbildungsfähigkeit)
  • Demografischer Wandel (insbesondere Wissensmanagement, alternsgerechte Arbeitsorganisation, Arbeitszeit)
  • Digitalisierung (insbesondere Gestaltung von Arbeit und Technik )
  • Gesundheit (insbesondere Einführung eines nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsmanagements, Work-Life-Balance)

Gefördert werden 50 Prozent der notwendigen Ausgaben für ein bis zehn Beratungstage, jedoch höchstens 500 Euro pro Beratungstag. Ein Beratungstag umfasst  acht Stunden.

Wie ist der Ablauf?

  • Erstberatung

Fördervoraussetzung ist die fachliche Beratung durch eine Beratungsstelle, sie berät und stellt den Beratungscheck aus. Eine Beratungsstelle in ihrer Nähe finden Betriebe und Unternehmen unter:
https://www.gib.nrw.de/service/downloaddatenbank/Beratung.pdf

  • Potentialberatung

Mit dem Beratungsscheck können Sie für eine Potentialberatung Ihren Berater oder ihre Beraterin frei wählen.

 Datenbank der Beratungsunternehmen: https://www.gib.nrw.de/themen/arbeitsgestaltung-und-sicherung/potentialberatung/beraterdatenbank?darstellungsart=themen

Weitere Infos unter: https://www.mags.nrw/potentialberatung

 2. UnternehmensWert:Mensch

Das bundesweite Programm unternehmensWert:Mensch unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, eine zukunftsfähige und mitarbeiterorientierte Personalpolitik zu entwickeln. Das Programm wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Wer wird gefördert?

In Nordrhein-Westfalen ist unternehmenswertWert: Mensch speziell auf kleine Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten zugeschnitten. Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen und einem Jahresumsatz, der geringer ist als zwei Millionen Euro, können das Angebot in Anspruch nehmen.

Was wird gefördert?

Eine professionelle Prozessberatung zur Entwicklung von Personalstrategien in vier Handlungsfeldern:

  • Personalführung
  • Chancengleichheit & Diversity
  • Gesundheit
  • Wissen & Kompetenz:

Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten erhalten bis zu 80 Prozent Zuschuss zu den Kosten der Prozessberatung, jedoch maximal zehn Beratungstage und maximal 1.000 Euro pro Beratungstag. Die Restkosten tragen die Unternehmen selbst.

Wie ist der Ablauf?

  • Erstberatung

Wenden Sie sich an eine regionale Beratungsstelle in Ihrer Nähe und ermitteln Sie in einer kostenlosen Erstberatung Ihren Beratungsbedarf in den vier personalpolitischen Handlungsfeldern. Sind alle Förderkriterien erfüllt, erhalten Sie Ihren Beratungsscheck.

Beratungsstellen in der Nähe:
https://www.unternehmens-wert-mensch.de/das-programm/unsere-erstberatungsstellen/?no_cache=1&L=0

  • Prozessberatung

Mit dem Beratungsscheck können Sie Ihre individuelle Prozessberatung bei einem/einer autorisierten Prozessberater/in in Anspruch nehmen.

Prozessberater/inen-Pool unter:
https://www.unternehmens-wert-mensch.de/das-programm/unser-prozessberater-pool/?no_cache=1&L=0

  • Ergebnisgespräch

Sechs Monate nach Abschluss der Prozessberatung besprechen Sie mit Ihrer Erstberatungsstelle die Ergebnisse, um den Erfolg der Prozessberatung für Ihr Unternehmen langfristig zu sichern.

Weitere Infos unter: http://www.unternehmens-wert-mensch.de/startseite.html

 

3. Bildungsscheck NRW

Mit dem Programm fördert das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) die berufliche Weiterbildung von Beschäftigten aus kleinen und mittleren Betrieben. Das Programm wird durch das Land NRW und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Wer wird gefördert?

  • Im individuellen Zugang: Beschäftigte, Berufsrückkehrende und Selbstständige mit Wohnsitz in NRW und mit einem zu versteuerndes Jahreseinkommen von max. 40.000,- EUR (bei gemeinsam Veranlagten max. 80.000,- EUR).

  • Im betrieblichen Zugang: Mitarbeitende in kleinen und mittleren Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen und maximal 249 Beschäftigten. Die Unternehmen dürfen nicht dem öffentlichen Dienst angehören.

Was wird gefördert?

Betriebliche und/oder individuelle Weiterbildungen (u.a. auch E-Learning und onlinebasierte Fortbildungen, die der beruflichen Weiterentwicklung im Hinblick auf Qualifizierung, Erweiterung fachlicher Kompetenzen oder Schlüsselqualifikationen dienen.

Die Förderung kann über das Unternehmen oder die Beschäftigten beantragt werden. Die Förderhöhe beläuft sich auf 50 Prozent der Kurskosten, maximal 500 Euro pro Kalenderjahr. Pro Unternehmen können innerhalb eines Kalenderjahres zehn Bildungsschecks, pro Arbeitnehmende ein Bildungsscheck ausgestellt werden.  

Wie ist der Ablauf:

  • Suchen Sie passende Weiterbildungsmaßnahmen heraus
  • Nehmen Sie Kontakt zu einer regionalen Beratungsstelle auf und vereinbaren Sie einem Termin für die Ausstellung des Bildungsschecks.

Beratungsstellen in der Nähe: https://www.weiterbildungsberatung.nrw/beratungsstellensuche

Weitere Infos unter: www.mags.nrw/bildungsscheck


4. Bildungsprämie

Mit dem Förderprogramm „Bildungsprämie“ fördern das Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Europäische Sozialfonds individuelle berufsbezogene Weiterbildung.

Wer wird gefördert?

Personen mit einem Jahreseinkommen von 20.000 Euro (zusammen Veranlagte 40.000 Euro), Angestellte, Selbständige, mithelfende Familienangehörige, Berufsrückkehrerinnen, aber auch erwerbstätige Rentnerinnen und Rentner, die mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Weiterbildungen, die der beruflichen Qualifizierung dienen und fachliche Kompetenzen oder Schlüsselqualifikationen. Mit der Bildungsprämie ist eine Teilfinanzierung möglich. Die Höhe der Förderung beträgt 50 Prozent der Kosten, maximal 500 Euro und gilt für ein Jahr.

Wie ist der Ablauf?

  • Vorab-Check

Informieren Sie sich, ob Sie einen Prämiengutschein erhalten können. Beantworten Sie einfach die Fragen im Vorab-Check unter http://www.bildungspraemie.info/de/vorab-check-23.php

  • Beratung

In einer Beratungsstelle in der Nähe können Sie Fördermöglichkeiten klären und die passende Weiterbildung finden. Sie bekommen den Prämiengutschein direkt beim Termin.

https://www.bildungspraemie.info/de/beratungsstelle-suchen-25.php

  • Weiterbildung

Mit dem Prämiengutschein können Sie sich für die passende Weiterbildung anmelden und sich weiterbilden lassen. Weitere Infos unter: http://www.bildungspraemie.info/

 

5. Beratung zur beruflichen Entwicklung (BBE)

Das Förderprogramm Beratung zur beruflichen Entwicklung (BBE) des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) bietet Beschäftigten und Berufsrückkehrenden in NRW die Möglichkeit, sich kostenfrei beraten zu lassen. Die BBE wird durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Wer wird gefördert?

Beschäftigte, Arbeitssuchende und Berufsrückkehrende, die in NRW wohnen oder arbeiten.

Was wird gefördert?

Gefördert wird eine professionelle Laufbahnberatung für Beschäftigte. Die BBE bietet den Beschäftigten die Möglichkeit, sich über die eigenen Kompetenzen, Ressourcen und beruflichen Ziele klar zu werden.

Inhalte der Beratung können sein:

  • Berufliche Veränderungswünsche
  • Berufliche Weiterbildung
  • Berufsrückkehr (nach einer familiären Unterbrechung der Berufstätigkeit)
  • Kompetenzbilanzierung mittels verschiedener Verfahren
  • Basisberatung zur Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen.

Gerade Frauen, die etwas zögerlich an ihre Laufbahn- und Karriereplanung herangehen, erhalten so einen Anstoß, ihre Potenziale weiterzuentwickeln.

Wie ist der Ablauf?

  • Terminvereinbarung

Die Beratung erfolgt nach Terminvereinbarung. Über die Beratungsstellensuche finden Sie eine passende Beratungsstelle in NRW: https://www.weiterbildungsberatung.nrw/beratungsstellensuche

  • Beratung

Mit qualifizierten Berater/innen, die vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW akkreditiert sind, können Sie Ihre berufliche Situation besprechen und gemeinsam Zielvorstellungen, Veränderungsmöglichkeiten und Umsetzungsschritte erarbeiten. Die Beratung kann bis zu neun Stunden umfassen.

Weitere Infos unter: https://www.weiterbildungsberatung.nrw/beratung/beratung-zur-beruflichen-entwicklung

 

6. Förderung unternehmerischen Know-hows (Unternehmensberatungen ab 2016)

Für die Umsetzung des Förderprogramms für Unternehmen bis 249 Beschäftigten ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zuständig. Die Maßnahme wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union kofinanziert.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden Beratungsleistungen für Jungunternehmen (nicht länger als zwei Jahre am Markt tätig), Bestandsunternehmen (mindestens drei Jahre nach Gründung am Markt) sowie Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden - unabhängig vom Unternehmensalter.

Was wird gefördert?

• Allgemeine Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung.

• Spezielle Beratungen von Unternehmen, die von Frauen oder von Migrantinnen oder Migranten oder von Unternehmern/innen mit anerkannter Behinderung geführt werden,

und/oder Beratungen

  • zur besseren betrieblichen Integration von Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern mit Migrationshintergrund
  • zur Arbeitsgestaltung für Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter mit Behinderung
  • zur Fachkräftegewinnung und -sicherung
  • zur Gleichstellung und besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • zur alternsgerechten Gestaltung der Arbeit
  • zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz beitragen.

• Unternehmenssicherungsberatung

Unternehmen in Schwierigkeiten erhalten einen Beratungszuschuss zu allen Fragen der Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit.

Zusätzlich kann eine weitere allgemeine Beratung zur Vertiefung der Maßnahmen zur Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit gefördert werden.

Die Höhe des Zuschusses orientiert sich an den maximal förderfähigen Beratungskosten (Bemessungsgrundlage).

Wie ist der Ablauf?

  • Informationsgespräch

Vor Antragstellung ist ein kostenloses Informationsgespräch mit einem/r regionalen Ansprechpartner/in über die Zuwendungsvoraussetzungen Pflicht für Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten. Bestandsunternehmen ist es freigestellt, ein Informationsgespräch in Anspruch zu nehmen. Es muss sich um eine/n bei einer Leitstelle registrierten regionalen Ansprechpartner/innen handeln, z. B. der Leitstelle für Gewerbeförderungsmittel des Bundes in Köln:

Mehr dazu unter: http://www.leitstelle.org

  • Antragstellung

Die Antragstellung erfolgt online über die Antragsplattform des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Antragsteller und Zuwendungsempfänger ist das Unternehmen. Nehmen Sie Kontakt mit einer Leitstelle auf. Diese prüft den Antrag vor und informiert den Antragstellenden über das Ergebnis.

  • Beratung

Erst nach Erhalt des Informationsschreibens der Leitstelle darf mit der Beratung begonnen und ein Beratungsvertrag unterschrieben werden. Die Beratung wird durch zugelassene selbständige Beraterinnen und Berater bzw. Beratungsunternehmen durchgeführt.

  • Nachweise

Nach Durchführung der Beratung muss ein Verwendungsnachweis innerhalb der Sechs-Monats-Frist ebenfalls online über die Antragsplattform des BAFA eingereicht werden.

Weitere Infos unter: http://www.bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Beratung_Finanzierung/Unternehmensberatung/unternehmensberatung_node.html


7. Qualifizierungsberatung für Unternehmen der Agentur für Arbeit

Die Agentur für Arbeit bietet eine kostenlose Beratung von Unternehmen, insbesondere von kleinen und mittelständischen Unternehmen, an.

Wer wird gefördert?

Das Angebot richtet sich an die Geschäftsführung oder Führungskräfte mit Personalverantwortung, insbesondere in KMU, die sich mit Fragen der Personalentwicklung und der betrieblichen Weiterbildung befassen.

Was wird gefördert?

Die gemeinsame Erarbeitung von Lösungswegen, um den Fachkräftebedarf zu sichern. Die Beratung kann folgende fünf Module umfassen:

  • Demografieanalyse
  • Personalstruktur- und Bildungsbedarfsanalyse
  • Bildungsbedarfsplanung
  • Qualifizierungsverbünde
  • Bildungscontrolling.

Mit der "Qualifizierungsberatung für Unternehmen" wird die eigenständige Planung und Organisation einer systematischen und nachhaltigen Personalentwicklungsstrategie unterstützt.

Wie ist der Ablauf?

  • Terminvereinbarung

Nehmen Sie Kontakt mit dem Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit auf und vereinbaren einen Beratungstermin:

Mit Ihrem Berater/in des Arbeitgeber-Services vor Ort können Sie mögliche Lösungswege und passende Personalentwicklungsstrategien besprechen.

Weitere Infos in der Informationsbroschüre für Arbeitgeber unter:

https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/dok_ba013269.pdf

Neu im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes

Im Dezember 2018 wurde das Qualifizierungschancengesetz vom Bundestag beschlossen. Damit wird das Qualifizierungsangebot für Arbeitgebende ausgebaut. Die Förderleistungen werden verbessert, und die Weiterbildungsberatung deutlich ausgebaut. 

Wer wird gefördert?

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte. Sie erhalten grundsätzlich Zugang zur Weiterbildungsförderung, unabhängig von Qualifikation, Lebensalter und Betriebsgröße. 

Was wird gefördert?

Das frühzeitige Erkennen von Qualifizierungsbedarfen der Belegschaft in Unternehmen und die entsprechenden berufliche Weiterbildungen. Unternehmen können Lohnkostenzuschüsse erhalten, Weiterbildungs-kosten werden teilweise übernommen. Bei Betrieben mit weniger zehn Beschäftigten werden die Weiterbildungskosten zu 100 Prozent übernommen. 

Wie ist der Ablauf?

Der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit vor Ort ist Ihr erster Kontakt. Hier werden Sie über Möglichkeiten und das weitere Verfahren informiert.

Weitere Informationen zur Qualifizierungsoffensive und Weiterbildungsförderung: https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Qualifizierungsoffensive/Fragen-und-Antworten/faq-qualifizierungsoffensive.html

Zusatzinformationen:

Kontaktdaten:

Kompetenzzentrum Frau und Beruf Region Köln

Hohe Str. 160 - 168
50667 Köln

Träger:
Stadt Köln

Ansprechperson:
Agnes Wojtacki

Tel.: 0221/ 35 50 65- 40

e-Mail:
competentia@stadt-koeln.de

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