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Netzwerk für KMU mit Migrationsgeschichte

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Collage: Adobe Stock/KREATIVKONTOR

Netzwerk für kleine und mittlere Unternehmen mit Migrationsgeschichte

Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationsgeschichte sind ein wichtiger Innovationsmotor für die Wirtschaft. Tatsächlich werden mittlerweile etwa 44 Prozent der neuen Unternehmen in Deutschland von Migrantinnen und Migranten gegründet.
Auch für kleine und mittlere Unternehmen mit Migrationsgeschichte gilt: Familienfreundlichkeit ist ein wichtiges Thema in Zeiten von Fachkräftemangel und des Wettbewerbs um potenzielle weibliche Fach- und Führungskräfte. Flexible Arbeitsmodelle, digitale Zusammenarbeit und Kinderbetreuungsmöglichkeiten stehen als zentrale Faktoren für die Produktivität und den Alltag von Unternehmen und deren Beschäftigten im Vordergrund. Das gilt vor allem für Frauen, die in der Regel auch heute noch immer den Löwenanteil an der Sorgearbeit tragen.

 Ziele unserer Vernetzung sind: 

  • wettbewerbsfähiger zu werden
  • potenzielle weibliche Fachkräfte zu gewinnen und zu binden

Deshalb diskutieren wir in einem Netzwerk für kleine und mittlere Unternehmen zur Familienfreundlichkeit im Austausch miteinander und mit Expertinnen und Experten Fragen wie:

  • Was kann ich als Unternehmen tun, um die Potenziale meiner Mitarbeitenden besser zu nutzen und neue weibliche Fachkräfte zu gewinnen?
  • Wie funktioniert Familienfreundlichkeit und wie wird sie im Unternehmen umgesetzt und gelebt?

und suchen gemeinsam nach Lösungen. Als Mitglied des Netzwerks erhalten Sie wertvolle Informationen und knüpfen Kontakte für sich und Ihr Unternehmen.

Es erwarten Sie:

  • Informationsveranstaltungen mit Workshops zu vielfältigen Aspekten der Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege
  • Netzwerktreffen mit themenspezifischen Informationen und externen Fachexpertinnen und –experten
  • Good-Practice-Beispiele aus der Unternehmenswelt

Machen Sie mit und melden Sie sich bei:

Elena Reifenröther, Tel: 0221 355065-30, elena.reifenroether@stadt-koeln.de

Good Practice: Netzwerke sind ein Schlüssel für unternehmerischen Erfolg

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Obiageli Njoku ist Inhaberin von multi Coaching und Vorsitzende für Köln des Petek Business-Netzwerk Migrantinnen e.V.

1. Warum ist das Netzwerken für Unternehmen so wichtig? 
Netzwerken sprengt die Idee von Dogmatisierung - Unternehmen können dabei kreative Lösungen auf Augenhöhe entwickeln.
Die entstandene Gemeinschaft verbindet verschiedenste Kompetenzen, die den Mitgliedern der Netzwerke durch Kommunikation und Austausch neue Denkansätze und die Optimierung eigener Prozesse ermöglichen kann. 

2. Welche Erfahrungen haben Sie mit Netzwerken? (Petek, IHK, AK Diversity etc.)
Netzwerken verbindet und gibt die Möglichkeit, sich mit Experten aus allen Branchen auszutauschen und sich gegenseitig auf kurzen Wegen zu unterstützen. Mir hat mein Ehrenamt in der IHK Köln als Vollversammlungsmitglied viel Einblick in die Kammerarbeit und mehr Verständnis für Zusammenhänge von Politik und Wirtschaft gegeben. Als Vorsitzende des Arbeitskreises Wirtschaft und Nachhaltigkeit in der IHK Köln vernetze ich unter anderem viele Unternehmen erfolgreich.
Als Vorsitzende im Businessnetzwerk für Migrantinnen für Köln und die Rheinmetropole vernetze ich mich mit Unternehmerinnen und Führungsfrauen mit Migrationshintergrund. Wir sind internationale Frauen, die Frauen mit Migrationsintergrund stärken. Bei unseren Netzwerktreffen können sich Frauen mit uns austauschen (mit und ohne Migrationshintergrund). Wir geben Tipps aus unternehmerischer Sicht, beantworten Fragen und geben so vielen Frauen Mut für die ersten Schritte.

3. Vernetzen sich Frauen anders als Männer?
Grundsätzlich kann ich nur aus meiner Erfahrung sprechen und den Netzwerken, in denen ich mich bewege. Hier war der Umgang stets innovativ und hilfsbereit, ganz egal, ob Frau oder Mann. Ich glaube, es kommt nicht aufs Geschlecht an, sondern auf den Kern jeder Netzwerkbeziehung. Das Geben und Bekommen und nicht Geben und Nehmen.

Neues Faltblatt stellt Netzwerk für kleine und mittlere Unternehmen mit Migrationsgeschichte vor

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Ein Faltblatt stellt das Projekt "Aufbau eines Netzwerks für kleine und mittlere Unternehmen mit Migrationsgeschichte" mit dem Schwerpunkt auf Familienfreundlichkeit vor. Kurz und knapp werden die idee hinter diesem Netzwerk, seine Ziele und seine Vorteile für die beteiligten Unternehmen dargestellt.

Faltblatt"Familienfreundliche Unternehmen" herunterladen

Unternehmensfrühstück startete Projekt zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege mit und für Unternehmen mit Migrationsgeschichte

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Foto: Competentia Region Köln/Yuri Brodsky

Am 23. Oktober 2020 trafen sich im Restaurant Consilium am Rathaus in Köln 20 Interessierte, um sich bei einer Veranstaltung des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Region Köln und des Petek Business-Netzwerkes zum Thema „Das Leben vor, während und nach Corona“ zu Fragen der Vereinbarkeit von Familie/Pflege und Beruf unter den veränderten Bedingungen auszutauschen.

Die als Unternehmensfrühstück durchgeführte Veranstaltung war der Auftakt für das Projekt „Netzwerk für kleine und mittlere Unternehmen mit Migrationsgeschichte“. Es initiiert eine Vernetzung, die die beteiligten Unternehmen dabei unterstützt, eine familienfreundliche Personalpolitik zu entwickeln und dadurch potenzielle Fach- und Führungskräfte zu gewinnen und zu binden. Im Mittel-punkt der Veranstaltung standen Fragen wie: Welche Bedeutung hat Familienfreundlichkeit für mich und mein Unternehmen? Was hat die Corona-Pandemie in meinem Unternehmen geändert? Wie haben wir reagiert und wie geht es weiter?

Nach einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Angelika Schmidt-Koddenberg und zwei Good-Practice-Beispielem gab es lebhafte Gespräche zwischen Teilnehmerinnen - ein gelungener Auftakt für das Netzwerkprojekt.

ausführlicher Nachbericht

Präsentation Prof. Dr. Schmidt-Koddenberg

Fotodokumentation

Zusatzinformationen:

Kontaktdaten:

Kompetenzzentrum Frau und Beruf Region Köln

Hohe Str. 160 - 168
50667 Köln

Träger:
Stadt Köln

Ansprechperson:
Elena Reifenröther

Tel.: 0221/ 35 50 65- 30

e-Mail:
competentia@stadt-koeln.de

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