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29.03.2019 - Wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus?

2019_03_27 Foto zur Veranstaltung Grefrath

V.l.: Sibylle Stippler (Institut der deutschen Wirtschaft), Birgit Weber (Kompetenzzentrum Frau & Beruf Mittlerer Niederrhein), Barbara Behrendt (UNG Unternehmerinnen Netzwerk Grefrath), Jens Ernesti (Wirtschaftsförer Gemeinde Grefrath), Alice von Laguna (Hubertus Apotheke Grefrath), Anke Erhardt (Kompetenzzentrum Frau & Beruf Mittlerer Niederrhein); Foto: Ines Schaefer Portraitures

Das war das Thema eines Unternehmensfrühstücks der Gemeinde Grefrath in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Frau & Beruf Mittlerer Niederrhein. Rund 40 Teilnehmende ließen sich dabei über praktische Lösungen informieren, wie man dem Fachkräftemangel erfolgreich begegnen kann.

Sibylle Stippler vom Institut der deutschen Wirtschaft machte deutlich, dass insbesondere die klein- und mittelständischen Unternehmen neue Strategien brauchen, um den Herausforderungen der Zukunft begegnen zu können.  Sie verwies darauf, dass es auf dem Arbeitsmarkt viele qualifizierte Frauen gibt, die Berufstätigkeit als einen selbstverständlichen Bestandteil ihrer Lebensplanung ansehen. Um dieses Potential sollten sich die Unternehmen bemühen.

Stippler machte in ihrem Vortrag deutlich, dass sich derzeit der Arbeitsmarkt drehe; Unternehmen müssten sich zunehmend bei den potentiellen Arbeitnehmern „bewerben“. Dabei brauche es den Mut zu neuen Wegen; das Motto „Das haben wir schon immer so gemacht“ sei nicht mehr zeitgemäß. Drei Punkte stellte sie in den Vordergrund: Beschäftigte finden, Beschäftigte qualifizieren, und Beschäftigte binden. Dabei, so Sibylle Stippler, spielen familienfreundliche Maßnahmen zunehmend auch bei Beschäftigten ohne familiäre Verpflichtungen eine entscheidende Rolle. Zudem ermöglicht eine flexible Arbeitszeitgestaltung die Chance, dass Frauen mehr Stunden arbeiten können.

Auch in Apotheken herrscht Fachkräftemangel, machte Alice von Laguna (Hubertus Apotheke Grefrath) deutlich. Sie bekräftigte die Thesen von Sibylle Stippler und stellte überzeugend dar, dass es durch eine geschickte Kombination von familienfreundlichen Maßnahmen und dem Einsatz moderner Technologien auch in einer ländlichen Region wie Grefrath möglich ist, gut qualifizierte Frauen zu beschäftigen.



Zusatzinformationen:

Kontaktdaten:

Kompetenzzentrum Frau & Beruf Mittl. Niederrhein

Willy-Brandt-Ring 13
41747 Viersen

Träger:
WFG für den Kreis Viersen mbH

Ansprechperson:
Frau Anke Erhardt

Tel.: 02162/8179-116
Fax: 02162/8179-101

e-Mail:
competentia@wfg-kreis-viersen.de

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