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04.11.2021 - Flexible Arbeitszeiten - mehr Überstunden ohne Zeiterfassung

Die Arbeitszeiterfassung ist wichtig für die Vereinbarkeit und Work-Life-Balancet, um der zunehmenden Entgrenzung vorzubeugen. Laut einer neuen Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung machen Beschäftigte im Homeoffice aktuell fast doppelt so viele Überstunden, wenn die Arbeitszeit nicht aufgezeichnet wird.

Gerade bei mobiler Arbeit steigt die Gefahr von Stresserkrankungen oder Burnout, wie die arbeitssoziologische und -medizinische Forschung zeigt.

"Agile" und "flexible", über Projekte oder Deadlines organisierte Arbeit, internationale Vernetzung, ständige digitale Erreichbarkeit oder Personalknappheit bedeuten zusätzliche Belastungen - rund die Hälfte der Erwerbstätigen hat bereits Schwierigkeiten, von der Arbeit abzuschalten. Eine Ausweitung der Flexibilisierung, wie in der Politik erwogen, gehe auf Kosten der notwendigen Erholungszeiten.

„Eine vereinbarkeits- und gesundheitsförderliche Flexibilisierung der Arbeitszeit hängt von einem starken Arbeitszeitgesetz und Arbeitsschutzgesetz ab“, resümieren die WSI-Forscherinnen Dr. Yvonne Lott und Dr. Elke Ahlers. „Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat schon 2019 gefordert, eine transparente und im Betrieb verbindlich geregelte Arbeitszeiterfassung gesetzlich zu verankern."

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