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Vereinbarkeit von Familie, Pflege & Beruf

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Warum Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf?

Eine gelingende Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf ist aus mehreren Gründen sowohl für die Beschäftigten als auch für die Unternehmen im Münsterland ein wichtiges Zukunftsthema. Mütter möchten sich stärker an der Erwerbsarbeit beteiligen und übernehmen nach wie vor den Großteil der Sorgearbeit in der Familie. Sie müssen die täglichen Herausforderungen zwischen Kinderbetreuung, Angehörigenpflege und Arbeitsleben bewältigen. Besonders deutlich wurde dies in der Corona-Krise, in der Homeoffice und Homeschooling zeitweise miteinander vereinbart werden mussten.

Die Zielgruppe

Für die kleinen und mittelständischen Unternehmen im Münsterland bietet die Verbesserung der eigenen familienbewussten Personalpolitik große Chancen: Vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels trägt sie zur besseren Gewinnung und Bindung von Fachkräften bei. Insbesondere Frauen können nach der Geburt eines Kindes früher und in größerem Umfang wieder in den Beruf einsteigen oder neben der Angehörigenpflege erwerbstätig sein. Hochqualifizierte weibliche Fachkräfte gehen dem Unternehmen „nicht verloren“.

Betriebswirtschaftliche Effekte

Darüber hinaus bringt eine familienbewusste Personalpolitik für Unternehmen handfeste positive Effekte, wie das Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik (FFP) untersucht hat: In besonders familienbewussten Unternehmen ist die Motivation der Beschäftigten um 31 % höher, die Qualität der Bewerberinnen und Bewerber um 26 % deutlich besser und auch die Produktivität und Kundenbindung positiver als in wenig familienbewussten Unternehmen. Die Stellenbesetzungsdauer ist in Betrieben mit ausgeprägtem Familienbewusstsein um 17 % kürzer und es gibt 20 % weniger Eigenkündigungen.

Hier geht es zu unserem Leitfaden "Familienbewusste Personalpolitik in Coronazeiten"

Unser Ziel

Wir möchten die kleinen und mittelständischen Unternehmen im Münsterland darin unterstützen, ihre familienbewusste Personalpolitik zu verbessern und die oben genannten Chancen zu nutzen. Dies möchten wir unter anderem durch themenspezifische Veranstaltungen (z.B. Seminare und Workshops) sowie fachliche Handlungshilfen und Informationsmaterialien erreichen, die das breite Spektrum an Themen einer familien-bewussten Personalpolitik abdecken. Hierzu zählen z.B. flexible Arbeitsmodelle, Instrumente zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, Unternehmenskultur und -kommunikation. Darüber hinaus bieten die Veranstaltungen auch Gelegenheiten zur Vernetzung und gegenseitigen Untersützung.

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Herausforderungen unserer Zeit

Neben dem demografischen Wandel, der mit einem erhöhten Fachkräftebedarf einhergeht und dem gesellschaftlichen Wandel von Rollenbildern, der eine höhere Beteiligung von Frauen an der Erwerbsarbeit voranbringt, hat auch die Corona-Krise die Bedeutung einer gelingenden Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf für Unternehmen und Beschäftigte gezeigt. Denn wenn die Betreuung nicht gesichert ist, können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht arbeiten. Familienbewusste Maßnahmen (z.B. Arbeiten im Homeoffice) bieten hier eine hohe Flexibilität, müssen aber gut vorbereitet und im Dialog zwischen Führungskräften und Beschäftigten begleitet werden.

Hier geht es zu unserem Leitfaden "Homeoffice und mobiles Arbeiten"

Zusatzinformationen:

Kontaktdaten:

Kompetenzzentrum Frau und Beruf Münsterland

Bismarckallee 1
48151 Münster

Träger:
(seit 01.01.2020) Handwerkskammer Münster

Ansprechperson:
Claudia von Diepenbroick-Grüter

Tel.: 0251 5203-112

e-Mail:
claudia.vondiepenbroick-grueter@hwk-muenster.de

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