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Unsere Arbeit

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Münsterland will kleine und mittlere Betriebe dabei unterstützen eine familien- und frauenfreundliche Personalpolitik zu etablieren, um sich für weibliche Auszubildende und Arbeitnehmerinnen attraktiv aufzustellen. Das Kompetenzzentrum berät kleine und mittlere Unternehmen dabei, weibliche Fachkräfte zu gewinnen und an sich zu binden, geben Tipps zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und helfen, die Potenziale der Frauen im Unternehmen weiterzuentwickeln. Nicht nur die Betreibe, sondern auch regionale Akteure sollen miteinander in Kontakt kommen und durch Informationen und Hilfestellungen unterstützt werden.

Die Arbeit des Kompetenzzentrums findet in vier Teilprojekten statt: Bilder ändern - Unternehmen wandeln, MINT 4 Mädchen, Schaffung verbesserter Rahmenbedingungen für eine gute Vereinbarkeit von Familie/ Pflege sowie Talentpool/ Sensibilisierung von angehenden und jungen Akademikerinnen für KMU im Münsterland.

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Die Projekte im Detail:

1. Bilder ändern - Unternehmen wandeln

Oberstes Ziel dieses Projektes ist es, die Betriebe dafür zu sensibilisieren, mehr frauenfördernde Maßnahmen zu etablieren. Zunächst wird in frauentypischen und – untypischen Betrieben analysiert, welche Vorurteile in den Betrieben vorhanden sind, Frauen nicht einzustellen und oder nicht besonders auf Frauen einzugehen. Auf Grundlage dieser Analyse sollen Maßnahmen und Instrumente entwickelt werden, die die Kontraargumente außer Kraft setzen oder sie relativeren. Mit intensiver Öffentlichkeitsarbeit in den Sozialen Netzwerken sollen erfolgreiche Frauen als Vorbilder gezeigt werden. Zudem werden frauenfreundliche Betriebe im Münsterland für Ihr Engagement und ihren Vorbild-Charakter ausgezeichnet.

2. MINT 4 Mädchen

Frauen in männertypischen Handwerksberufen haben meist mit Rollenklischees zu kämpfen – gegenüber den männlichen Kollegen und auch unter den Frauen und Mädchen selber. Diese Rollenbilder und Klischees sollen aufgezeigt und in Form von Workshops für kleine und mittlere Unternehmen bekämpft werden. Um Mädchen mehr Ausbildungsmöglichkeiten sind neben Eltern und Schulen auch die Betriebe gefragt, Kooperationen zu suchen und Mädchen Praktika anzubieten.

3. Schaffung verbesserter Rahmenbedingungen für eine gute Vereinbarkeit von Familie/ Pflege

Um dem Fachkräftemangel im Handwerk entgegenzuwirken, bemühen sich bereits viele Betriebe auch um weibliche Bewerberinnen für frauenuntypische Berufe. Mangelnde Vereinbarkeitsmöglichkeiten erschweren diese Bemühungen und bewirken, dass Frauen nach wie vor gerne in Teilzeit arbeiten. Eine familienbewusste Personalpolitik trägt besonders in kleinen und mittelständischen Unternehmen dazu bei, dass weibliche Fachkräfte beispielsweise nach der Geburt eines Kindes schneller wieder in den Beruf einsteigen können und generell Arbeit mit Kinderbetreuung besser vereinbaren können. Die Unternehmen werden im Rahmen dieses Projektes auch für das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege sensibilisiert. Veranstaltungen zu praxisrelevante Handlungshilfen und Vernetzungsmöglichkeiten helfen dabei, familienbewusste Personalpolitik zu stärken.

4. Talentpool Akademikerinnen im Münsterland

Unternehmen sollten vermehrt auch an der Hochschule für Nachwuchs werben. Mit den Hochschulen in der Region sollen daher Ringvorlesungen initiiert werden, die von Unternehmerinnen und Unternehmern aus dem Mittelstand gehalten werden. Ein wichtiger Aspekt in diesem Projekt ist das Netzwerken berufstätiger Frauen. Studentinnen wird aufgezeigt, wie Netzwerke genutzt werden können, um den Karriereweg trotz Familienphase zu gehen. 

Zusatzinformationen:

Kontaktdaten:

Kompetenzzentrum Frau und Beruf Münsterland

Bismarckallee 1
48151 Münster

Träger:
(seit 01.01.2020) Handwerkskammer Münster

Ansprechperson:
Claudia von Diepenbroick-Grüter

Tel.: 0251 5203-112

e-Mail:
claudia.vondiepenbroick-grueter@hwk-muenster.de

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