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27.10.2015 - SoWi-Erstsemester der Uni Duisburg-Essen zu Besuch im Kompetenzzentrum Frau und Beruf Niederrhein

SoWi-Erstsemester der Uni Duisburg-Essen zu Besuch im Kompetenzzentrum Frau und Beruf Niederrhein

Drei junge angehende Sozialwissenschaftlerinnen besuchten im Rahmen ihrer Erstsemester-Orientierungswoche das Kompetenzzentrum in Duisburg-Homberg.

Dieser Besuch war herzlich willkommen, denn natürlich sehen wir hier den wichtigen akademischen Nachwuchs, der vielleicht in einigen Jahren im Feld der Frauen(arbeits)politik aktiv wird.

Die Soziologiestudentinnen Katharina Kroll und Laura Wrobel kamen zusammen mit Irina Bregvadze, die Politikwissenschaften studieren wird und führten mit Katharina Küpper-Schreiber nach einem im Vorfeld entwickelten Leitfaden ihr erstes Interview zum Thema „Fachkräftemangel – und welche Rolle spielen hier die Frauen?“

Ankerpunkt des Interviews war die Gegenüberstellung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in Schweden („Schwedisches Modell“) und in Deutschland.

Der Themenkatalog war umfangreich und startete erst einmal mit der Frage, in welcher  Rolle sich die Kompetenzzentren in NRW sehen und wie deren Arbeit aussieht. K. Küpper-Schreiber beschrieb die Schnittstellenfunktion zwischen Frauen-Arbeit-Wirtschaft, auf die Bedeutung intensiver Netzwerkarbeit und Kooperationen mit Unternehmen, Kammern und Institutionen. Sie machte deutlich, dass Frauen in der Regel genauso gut ausgebildet sind wie Männer, fehlende oder nicht passende (auch gesetzliche) Rahmenbedingungen Frauen jedoch oft in ihren Karriereplänen behindern – vor allem dann, wenn familiäre Aufgaben mit einer Berufstätigkeit zu vereinbaren sind. Für die Umsetzung von lebensphasenorientierten Arbeitsmodellen – wie in Schweden bereits umgesetzt-  müssen, und das ist Aufgabe der Kompetenzzentren- vor allem Unternehmen stärker sensibilisiert werden. 

Ganz praktische Beispiele seien hier einige in den vergangenen Jahren erfolgreiche Aktivitäten und Kooperationen wie z.B. eine Unternehmensbefragung zur „Familienfreundlichkeit in Pflegeunternehmen“, der Start einer niederrheinweiten Initiative für mehr Gründungen durch Frauen „format:gründerin“  oder einem Empowerment-Angebot für zukünftige weibliche Führungskräfte“. Es wurden Fragen zur Frauenquote, zum gender pay gap und zum tatsächlichen und oder gefühlten Fachkräftebedarf  gestellt.

Irina Bregvadze, Laura Wrobel und Katharina Kroll:  Engagiert, offen für das Thema Chancengleichheit im Beruf und total gespannt auf das, was jetzt im Studium passiert und wohin die Reise geht. Das wird was!

Erstsemester_SOWI_DUE_bei_KompZ_NR  _20102015

Poster

 

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Kontaktdaten:

Kompetenzzentrum Frau und Beruf Niederrhein

Bismarckplatz 1
47198 Duisburg

Träger:
Stadt Duisburg Stabsstelle für Wirtschafts-, Europa- und Fördermittelangelegenheiten

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