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Über uns

Wir am Niederrhein

Die Region Niederrhein ...

… umfasst das westliche Ruhrgebiet mit der Großstadt Duisburg und den beiden ländlichen Kreisen Wesel und Kleve – eine der Grenzregionen zu den Niederlanden. Die Region entwickelt sich in einem seit Jahrzehnten andauernden Strukturwandel zu einem spezialisierten, ausdifferenzierten und heterogenen Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort, der auf Hochtechnologien und Dienstleistungen ausgerichtet ist.

Derzeit leben hier rund 1,3 Millionen Menschen in 30 Städten und Gemeinden. Laut Prognose wird es in der Region im Jahr 2040 rund 17 Prozent weniger Menschen im erwerbsfähigen Alter geben („Demografiekompass Niederrhein 2040“, S. 30). Kluge Strategien und Maßnahmen der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik werden daher in den kommenden Jahren dafür Sorge tragen müssen, dass die Region Niederrhein für (hoch) qualifizierte Fachkräfte und ihre Familien attraktiv bleibt.

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Niederrhein will dazu beitragen, dass bei der Entwicklung dieser Strategien und Maßnahmen die Förderung der beruflichen Chancengleichheit für Frauen ihren Platz findet.

Die Region definiert in ihrem Entwicklungskonzept „Zukunftsinitiative Kompetenzregion NiederRhein – ZIKON“ sechs Kompetenzfelder, für die ein erheblicher Beschäftigungszuwachs prognostiziert wird:

• Logistik

• Material-, Werkstoff- und Nanotechnologien

• Informations-, Kommunikations- und Mikrotechnologien

• Umwelt/Energie

• Agrobusiness/Food

• Tourismus

Frauenerwerbstätigkeit am Niederrhein
Die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der Region Niederrhein wird auch davon abhängen, in welchem Umfang und mit welcher Qualität das Potenzial der erwerbsfähigen und oft hoch qualifizierten Frauen in der Region in den nächsten Jahren eingebunden wird.

Für das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Niederrhein ist die Erschließung dieses bisher ungenügend ausgeschöpften Potenzials ein wichtiges arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitisches Handlungsfeld. 2017 hatten nur 52,2 Prozent der erwerbsfähigen Frauen in Nordrhein-Westfalen einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz. Die gesamte Frauenbeschäftigtenquote der Region Niederrhein liegt im Schnitt noch einmal 3,2 Prozent unter dem NRW-Durchschnitt und diese Quoten differieren noch einmal zwischen den Teilregionen (Duisburg 44,9 Prozent, Kreis Wesel 51,2 Prozent, Kreis Kleve 50,9 Prozent; Quelle: Arbeitsmarktreport NRW 2018 – Frauen am Arbeitsmarkt (GIB NRW 2019).

Der Anteil gut ausgebildeter Frauen war auch hier noch nie so hoch wie heute. Trotzdem sind Frauen im Erwerbsleben weiterhin nicht nur unterrepräsentiert, sondern selbst die beschäftigten Frauen fordern immer energischer ein „Mehr“ an Arbeit, sowohl was das Arbeitszeitvolumen angeht als auch den Anteil an Führungsverantwortung und damit verbunden mehr existenzsichernde Entlohnung.

Ziel unserer Arbeit ist daher, die Beschäftigungsfähigkeit von Frauen in der Region Niederrhein durch die grundsätzliche Verbesserung der Rahmenbedingungen nachhaltig zu erhöhen. Gremienarbeit in Expertinnen- und Expertenrunden, Facharbeitskreisen und Wirtschaftsinitiativen gehört daher ebenso zu unseren Aufgaben wie die aktive Ansprache und Information von kleinen und mittleren Unternehmen und deren Unterstützung bei der Umsetzung einer frauen- und familienorientierten Personalpolitik.

Der Niederrhein Zahlen, Daten, Fakten

Regionales Entwicklungskonzept für die Region NiederRhein (ZIKON II): www.regionalagentur-niederrhein.de

Der Niederrhein in Zahlen: 

https://www.ihk-niederrhein.de/hauptnavigation/wirtschaftsstandort/daten-und-fakten2/niederrhein-in-zahlen

Wirtschaftsstandort Niederrhein: www.prognos.com

Zusatzinformationen:

Kontaktdaten:

Kompetenzzentrum Frau und Beruf Niederrhein

Bismarckplatz 1
47198 Duisburg

Träger:
Stadt Duisburg Stabsstelle für Wirtschafts-, Europa- und Fördermittelangelegenheiten

Ansprechperson:
auf der Team-Seite

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