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21.10.2015 - Vortragsveranstaltung "Gesellschaftliche Hintergründe von Antifeminismus" in Minden

Wer sich  für Emanzipation einsetzt, wird in den letzten Jahren zunehmend mit Angriffen einer enthemmten Sprache konfrontiert, die als Hate Speech (Hass-Sprache) bezeichnet wird. Die Forschung zu diskriminierenden Einstellungen spricht hier von einer „Verrohung der Bürgerlichkeit“.

Entsprechende Schmähkommentare, die bis zu Gewaltaufrufen reichen, finden sich vor allem im Internet, können sich aber auch auf Buchtitel wie „Gender-Gaga“ (Birgit Kelle) oder „Die große Verschwulung“ (Akif Pirincci) berufen, die auf den Bestseller-Listen stehen.

Der Soziologe Andreas Kemper wird in seinem Vortrag auf die Hintergründe dieser Hate-Speech eingehen. Er differenziert dabei zwischen verschiedenen Akteuren und Akteurinnen. Hierbei ist zwischen den sogenannten „Maskulisten“, die eine Unterdrückung der Männer durch Feministinnen behaupten, und den eher bevölkerungsbiologisch und rechtsklerikal orientierten Strömungen zu unterscheiden.

 

Die Veranstaltung findet am 17. November von 18 bis 20 Uhr im Kreishaus Minden, Portastraße 13, 32423 Minden statt. Um Anmeldung wird bis zum 10.11.2015 bei Andrea Strulik per E-Mail (a.strulik@minden-luebbecke.de) oder telefonisch (0571 807-24210) gebeten. Eine Bestätigung erfolgt nicht.  Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Den Veranstaltungsflyer finden Sie hier.

 

 

Zusatzinformationen:

Kontaktdaten:

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