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21.03.2014 - Das Märchen von der Chancengleichheit

Märchenhafte Rallye lud zum Mitmachen ein

Starkes Aktionsbündnis zum Equal Pay Day 2014 in Dortmund

Starkes Aktionsbündnis zum Equal Pay Day 2014 in der Dortmunder Berswordt-Halle. Foto: Lutz Kampert

Locken rollen, Betten machen, Babys wickeln oder lieber gleich die Kröten angeln? Es gab viel zu tun für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen derDortmunder Rallye für Lohngleichheit. 12 Stationen hatten die 25 Dortmunder Frauenorganisationen aufgebaut, um auf ungleiche Entgelte von Männern und Frauen in Deutschland aufmerksam zu machen.

Der Entgeltunterschied liegt nach Berechnungen des statistischen Bundesamtes derzeit insgesamt bei rund 22 %. Die Hauptursache dafür liegt darin, dass Frauen in schlechter bezahlten Berufen, Branchen und Positionen tätig sind. Allerdings verdienen Frauen nach wie vor vielfach auch bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit weniger als ihre männlichen Kollegen.

Das alles lieferte viel Stoff für angeregte Diskussionen in der Berswordt-Halle: „Erreichen wir mit unseren Aktionen hier überhaupt die richtigen?“, „Sind die Frauen selber schuld, weil sie die falschen Berufe wählen?“ oder „Gibt es eine Feminisierung der Berufe, die sich in schlechterer Bezahlung niederschlägt, sobald mehr Frauen in einem Berufsfeld tätig sind, wie zum Beispiel bei Juristen oder Medizinern?“ waren Themen der angeregten Diskussionen.

Stand des Komeptenzzentrum Frau und Beruf Westfälisches Ruhrgebiet mit Katja Resch und Maresa Feldmann. Foto: Lutz KampertDie Wirtschaftsförderung Dortmund war mit dem Kompetenzzentrum Frau und Beruf vertreten. Hier konnten sich Besucher und Besucherinnen entspannen und den Märchen von der Chancengleichheit lauschen, die eigens für den Equal Pay Day 2014 verfasst und vertont wurden. Wer gleich an Ort und Stelle den Grundstein für Veränderung legen wollte, ließ sich zum Thema Gehaltsverhandlung coachen. Denn eins war in der Berswordt-Halle allen Frauen klar: Wer beim eigenen Gehalt auf den Märchenprinzen wartet, statt selbst zielstrebig zu verhandeln, wird wohl weiter Frösche küssen müssen.

Zusatzinformationen:

Kontaktdaten:

Kompetenzzentrum Frau und Beruf Westfälisches Ruhrgebiet

Träger:
Wirtschaftsförderung Dortmund im Verbund mit der Wirtschaftsförderungs- gesellschaft für den Kreis Unna mbH

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