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29.08.2014 - Zusammen wirken für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Am 28.08.2014 besuchten Familienministerin Ute Schäfer und Wissenschaftsministerin Svenja Schulze die Technische Universität Dortmund, um über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu diskutieren. Mit rund 200 Anmeldungen war die Veranstaltung, die gemeinsam von der TU Dortmund und der Aktionsplattform "Familie@Beruf NRW" des Landes Nordrhein-Westfalen durchgeführt wurde, gut besucht. Die Wirtschaftsförderung Dortmund war mit Joachim Beyer in der Podiumsdiskussion sowie mit einem Informationsstand vertreten.

Ulrike Hellmann, Katja Sträde und Ursula Bobitka am Stand von CompetentiaDer Infostand des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Westfälisches Ruhrgebiet war meist von zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern umgeben. Ursula Bobitka und Katja Sträde (beide Competentia) sowie Ulrike Hellman (Frau.Innovation.Wirtschaft) freuten sich über den regen Austausch zu Themen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Zwei Aspekte stießen in den Gesprächen auf besonderes Interesse: Zum einen die Vereinbarkeit von Zeiten für die Pflege von älteren Angehörigen, zum anderen schwer abzudeckende Randzeiten in der  Kinderbetreuung.

Dual Career – steigende Bedeutung bei der Ansprache von Talenten und Hochqualifizierten

Katja Sträde (Unna), Ursula Bobitka und Joachim Beyer von der  Wirtschaftsförderung Dortmund bei der Tagung Familienfreundlich

Als wichtiges Spezialthema für Kommunen, Hochschulen und kleine und mittelständische Betriebe erwies sich die Unterstützung für Dual Careers. Wer Talente und Hochqualifizierte als Mitarbeiter gewinnen möchte, muss die Lebenszusammenhänge, sprich Partner, Partnerinnen und Familie betrachten.

Hier stellten die TU Dortmund, die Uni Bochum sowie Joachim Beyer von der Wirtschaftsförderung Dortmund ihre Ansätze und Konzepte vor. Joachim Beyer betonte, dass das Thema nach den Erfahrungen der Wirtschaftsförderung noch nicht in den Unternehmen angekommen sei. Zwar gäbe es vereinzelte Anfragen von Paaren, allerdings sei die Personalpolitik auch in großen Unternehmen noch nicht so weit, hier Lösungen anzubieten. Die Bedeutung des Themas wird jedoch steigen. Für Paare, die immer wieder Mobilität beweisen müssen, sei es heute schon virulent.

Immer mehr Hochqualifizierte haben eine ebenso gut qualifizierte Partnerin oder Partner. Bei der Entscheidung für oder gegen einen Umzug aus beruflichen Gründen wird auch die Partnerin oder der Partner einbezogen. Im Wettbewerb um hoch qualifiziertes Personal müssen Hochschulen, Arbeitgeber und Kommunen zukünftig auch die beruflichen Einstiegsmöglichkeiten der Partnerinnen und Partner in den Blick nehmen.

Novum: Gemeinsame Schirmherrschaft von Familienministerin und Wissenschaftsministerin

Mit zwei Ministerinnen gemeinsam bot die Tagung ein Novum für eine Großveranstaltung dieser Art. Die Tagung stand unter der gemeinsamen Schirmherrschaft von Familienministerin Ute Schäfer und Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. Diese breite Ausrichtung scheint sich bewährt zu haben, denn die Tagung bot einen guten Austausch für viele Personalverantwortliche. Eins wurde sehr deutlich, die Vereinbarkeit für Eltern ist nicht nur einen Familienthema, sondern auch eine Standortfrage und damit ein bedeutender „weicher“ Wirtschaftsfaktor.

Zusatzinformationen:

Kontaktdaten:

Kompetenzzentrum Frau und Beruf Westfälisches Ruhrgebiet

Träger:
Wirtschaftsförderung Dortmund im Verbund mit der Wirtschaftsförderungs- gesellschaft für den Kreis Unna mbH

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