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26.10.2016 - "Es kommen doch nur junge Männer"

Berufliche Perspektiven geflüchteter Frauen in Dortmund

Projekt Berufliches Mentoring für geflüchtete Frauen

v.l.n.r.: Prof. Dr. Martina Stangel-Meseke (dffw-Vorstandsvorsitzende), Gabriele Brübach (dffw stv. Vorstandsvorsitzende), Vânia De Souza-Kloppenburg (Leiterin Qualifizierung und Beratung, Continentale Versicherungsverbund a.G., die eine Mentee aufgenommen hat ), Ursula Bobitka (Kompetenzzentrum Frau und Beruf Westfälisches Ruhrgebiet), Diaa Shmmou (Mentee im Projekt „Betriebliches Mentoring für geflüchtete Frauen“ ), Dr. Monika Goldmann (Dortmunder Forum Frau und Wirtschaft e.V. ), Barbara Wenzel (GRONE Bildungszentrum Dortmund), Maresa Feldmann (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Dortmund) Foto: Gleichstellungsbüro Stadt Dortmund

Obwohl von den geflohenen Menschen der letzten Jahre mehr als 25% Frauen sind, spielen sie in der öffentlichen Diskussion kaum eine Rolle bzw. werden ausschließlich als Mütter und Opfer von Gewalt wahrgenommen. Dass aber geflohene Frauen auch eine wichtige Zielgruppe für den Arbeitsmarkt darstellen, viele von ihnen über exzellente, berufliche Qualifikationen verfügen und sich gerne in Deutschland beruflich integrieren wollen, wird kaum wahrgenommen bzw. nicht hinreichend diskutiert.

Anfang November thematisiert das Dortmunder Forumsgespräch die Situation geflüchteter Frauen, die nach Dortmund gekommen sind, indem aufgezeigt wird, welche Barrieren ihren beruflichen Einstieg erschweren und welche Möglichkeiten sie haben, in Dortmund Fuß zu fassen.

Expertinnen und Experten werden erörtern, wie Chancen auf dem Arbeitsmarkt eröffnet und genutzt werden können. Dabei spielt insbesondere das Engagement der Dortmunder Unternehmen eine Rolle, um die Potentiale der weiblichen Zugewanderten zu nutzen.

Einzigartiges Dortmunder Projekt "Betriebliches Mentoring für geflüchtete Frauen"

Einen wichtigen Bestandteil dieser Bemühungen stellt dabei das in Deutschland bisher in seiner Art einzigartige Dortmunder Projekt "Betriebliches Mentoring für geflüchtete Frauen" dar, das mit Fördermitteln des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW finanziert wird.

Dieses praxisorientierte Programm bietet qualifizierten weiblichen Flüchtlingen eine Hospitation in Unternehmen und die Begleitung durch ein individuelles Mentoring seitens des betreffenden Unternehmens. Die Frauen erhalten so einen direkten Kontakt zur regionalen Wirtschaft sowie realistische Einblicke in die Arbeitswelt, um ihre berufliche Zukunft in Deutschland aktiv gestalten zu können. Eingebettet ist das Projekt in einen interkulturellen Rahmen mit Qualifikationsbausteinen und Vernetzungsaktivitäten sowohl für die Frauen als Mentees als auch für die Mentor/-innen aus den Unternehmen.

Fachkräfte? - Auch geflüchtete Frauen im Blick!

„Als Kompetenzzentrum haben wir die Steigerung der Erwerbsquote von Frauen in der Region im Visier. Uns ist es wichtig, den Blick auch auf die Situation von geflüchteten Frauen zu lenken, um die Fachkräftesituation im Westfälischen Ruhrgebiet zu optimieren.“, begründet Ursula Bobitka vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf ihr Engagement in diesem Projekt und ergänzt: „Aus diesem Grund prüft die Wirtschaftsförderung Dortmund zurzeit, ob sie ebenfalls eine Mentee aufnehmen und betreuen kann."

Zusatzinformationen:

Kontaktdaten:

Kompetenzzentrum Frau und Beruf Westfälisches Ruhrgebiet

Träger:
Wirtschaftsförderung Dortmund im Verbund mit der Wirtschaftsförderungs- gesellschaft für den Kreis Unna mbH

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