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18.11.2016 - „Wir bieten“ unter der Lupe

Gruppenfoto Workshop mit Nachspiel

Für viele Unternehmen, besonders kleine und mittlere Betriebe, wird es zunehmend schwierig, qualifizierte Fachkräfte oder geeignete Azubis zu finden. Daher widmete sich der erste Workshop der Reihe „Workshop mit Nachspiel“ dem Thema der Gewinnung von qualifizierten Mitarbeiterinnen.

16 Personalverantwortliche und Geschäftsführende kamen aus unterschiedlichen Unternehmen im Westfälischen Ruhrgebiet und erlebten einen abwechslungsreichen Workshop bei der Schrezenmaier Kältetechnik. Im Rahmen des Workshops lernten sie Maßnahmen kennen, um mit vertretbarem finanziellem, personellem und zeitlichem Aufwand den Bewerbungspool zu vergrößern.

Dabei wurden unter anderem die Stellenausschreibungen, die die anwesenden Unternehmen auf ihren Internetseiten veröffentlichen, unter die Lupe genommen. Vor allem der Punkt „Wir bieten“ ließ sich bei den Teilnehmenden optimieren. Hier appellierte die Referentin, Wiebke Böhmer, weniger zurückhaltend zu sein und tatsächlich all das zu benennen, was im Unternehmen positiv sei.

„frei heißt frei“ - als Vorbild

Das Born Gesundheitsnetzwerk aus Unna machte es positiv vor. Das Unternehmen propagiert in seinen Stellenangeboten „frei heißt frei“. Für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen heißt das, dass sie ihre Freizeit verlässlich planen können, ohne mit einem Anruf aus dem Betrieb rechnen zu müssen. Eine einfache Maßnahme gut publiziert, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie deutlich entlastet. Aber auch vermeintlich kleine Dinge, wie der der Kicker im Flur, sollten unbedingt in den Stellenangeboten auftauchen. So zeigt das Unternehmen vielleicht ein bisschen mehr Persönlichkeit als andere Betriebe und kann damit auch bei weniger ausgeprägten Kicker-Fans punkten.

Weitere praktikable Schritte, um insbesondere weibliche Auszubildende zu gewinnen, schilderte Carina Grüll aus eigener Erfahrung. Die junge Frau absolviert bei der Schrezenmaier Kältetechnik eine Ausbildung zur Mechatronikerin für Kältetechnik. Sie fand über das Girls Mentoring Projekt, das das Kompetenzzentrum Frau und Beruf in der ersten Förderphase durchführte, zum Unternehmen. So erfuhren die Workshop-Teilnehmenden aus erster Hand, wie man weibliche Azubis erfolgreich anspricht.

Im nächsten Workshop mit Nachspiel möchte das Kompetenzzentrum Frau und Beruf thematisieren, wie kleine und mittelständische Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen an das Unternehmen binden und langfristig auch über Familienphasen hinaus halten können.

Termin ist der 16. Februar 2017; weitere Informationen folgen.

Zusatzinformationen:

Kontaktdaten:

Kompetenzzentrum Frau und Beruf Westfälisches Ruhrgebiet

Träger:
Wirtschaftsförderung Dortmund im Verbund mit der Wirtschaftsförderungs- gesellschaft für den Kreis Unna mbH

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