Aktueller Inhalt:

08.03.2017 - Altersarmutsfalle Teilzeit

Zum Internationaler Frauentag am 8. März warnt NRW Arbeits- und Sozialminister Rainer Schmeltzer davor, dass immer noch zu viele Frauen in der „Altersarmutsfalle Teilzeit“ sitzen. Dies ist auch ein wichtiger Punkt für die Arbeit des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Westfälisches Ruhrgebiet, das ein Projekt zur Umwandlung von Minijobs im Gesundheitswesen auf den Weg gebracht hat.

Fast 800.000 Frauen in NRW arbeiten in einem Minijob

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2017 sagte der Nordrheinwestfälische Minister für Arbeit, Integration und Soziales, Rainer Schmeltzer: „Wer lange in Teilzeit arbeitet, hat nicht nur ein niedriges Erwerbseinkommen, sondern muss später auch mit einer niedrigen Rente rechnen. Denn die Rente ist ein Spiegel des Erwerbslebens.“ In NRW arbeiten fast drei Millionen Menschen in Teilzeit oder ausschließlich im Minijob, davon sind mehr als zwei Millionen Frauen.

Ursula BobitkaUrsula Bobitka vom des Kompetenzzentrum Frau und Beruf Westfälisches Ruhrgebiet kennt das Thema. In der Gesundheitsbranche in Dortmund und im Kreis Unna arbeiten mehr als 30.000 Menschen, davon rund 13 % (4.198 Beschäftigte) auf Minijobbasis, überwiegend Frauen. Gleichzeitig werden in dieser Branche immer wieder Fachkräfte gesucht. Daher widmet sich eins der Projekte des Kompetenzzentrums der Umwandlung vom Minijob zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung.

Raus aus den Minijobs

Doch nicht immer gestaltet sich dieser Prozess reibungslos. „Die Betriebe fürchten eine sinkende Flexibilität und viele Minijobber und Minijobberinnen sehen keine Vorteile. Viele Minijobber rechnen nur sehr kurzfristig und überlegen zu wenig, welche Folgen ein Minijob für die Rente hat.“, so Ursula Bobitka. Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf begleitet gemeinsam mit Soziale Innovation GmbH kleine und mittlere Unternehmen bei der Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

Fast 800.000 Frauen in NRW arbeiten in einem Minijob. Das NRW-Arbeitsministerium hat im Rahmen der Landesinitiative „Faire Arbeit - Fairer Wettbewerb“ im Jahr 2012 ein Projekt zur Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gestartet.

Zusatzinformationen:

Kontaktdaten:

Kompetenzzentrum Frau und Beruf Westfälisches Ruhrgebiet

Träger:
Wirtschaftsförderung Dortmund im Verbund mit der Wirtschaftsförderungs- gesellschaft für den Kreis Unna mbH

Ansprechperson:
Hier finden Sie Ihre Ansprechpersonen »

Kalender

< Januar 2022 >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31

Die nächsten 3 Veranstaltungen: