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13.04.2017 - Frauen im Fokus

Auf der ersten Dortmunder MatchWorkParty sprechen Unternehmen auf der Suche nach Fachkräften gezielt Studentinnen und Absolventinnen an.

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Westfälisches Ruhrgebiet hat in Kooperation mit Frau.Innovation.Wirtschaft ein neues Netzwerk- und Karriereevent für Studentinnen und Absolventinnen aus der Region kreiert: Am 16. Mai 2017 findet im Signal Iduna Park die erste Dortmunder MatchWorkParty statt.

Eine Frage der Kultur

Das Besondere: Hier sprechen vorwiegend kleine und mittlere Unternehmen gezielt junge Frauen an. Unternehmen wie das Softwareunternehmen Comline AG betonen daher ihre Unternehmenskultur, ein Aspekt der Frauen bei der Berufswahl besonders wichtig ist. „In der täglichen Arbeit leben wir eine angenehme Unternehmenskultur mit offener Kommunikation. Außerdem ist es uns wichtig, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.“, so das Unternehmen.

In Zeiten, in denen Fachkräfte oft händeringend gesucht werden, werfen auch kleinere Unternehmen verstärkt ihre Softskills in die Waagschale, um bei Bewerberinnen und Bewerbern zu punkten. Das Unternehmen maximago entwickelt mit 32 Mitarbeitern User-Interface-getriebenen Software. Daniel Greitens, Gründer und Geschäftsführer MAXIMAGO GmbH veranschaulicht: „Arbeitszeit ist Lebenszeit. Deswegen gestalten wir den Arbeitsalltag möglichst angenehm. Dazu gehört natürlich eine abwechslungsreiche Aufgabe, … aber auch das passende Umfeld: Unsere Büros sind modern ausgestattet, es gibt kostenlosen Kaffee und Wasser, außerdem übernehmen wir Betreuungskosten für Kinder. Unser Gesundheitscoach Volker bietet vier Tage die Woche ein Fitnessprogramm an und Teamevents runden das Angebot ab.“

"Die digitale Zukunft ist weiblich"

Der Hintergrund für die MatchWorkParty: Trotz guter Abschlüsse sind junge Frauen oftmals beruflich weniger gut vernetzt als ihre männlichen Kollegen. Gleichzeitig richten Unternehmen ihr Augenmerk durchaus auf weibliche Studierende und sprechen diese auch immer öfter gezielt an. Die IHK Gesellschaft für Informationsverarbeitung mbH (IHK-GfI) mit Sitz am Dortmunder Phoenix-See sucht gezielt nach weiblichen Kräften: „Um unserer Mission gerecht zu werden, suchen wir die besten Mitarbeiterinnen, die wir ihren Stärken entsprechend einsetzen und denen wir Raum zur Entwicklung geben wollen. … als studentische Mitarbeiterin, Praktikantin oder als Direkteinsteigerin nach dem Abschluss … zeigen Sie uns, dass die digitale Zukunft weiblich ist.“

Vereinbarkeit des Berufs mit der Familie

Die Vereinbarkeit des Berufs mit der Familie, ist nach wie vor eine wichtige Frage bei der Berufswahl von Frauen. Auch dies berücksichtigen zunehmend kleine und mittlere Unternehmen. Das Unternehmen QuinScape, ebenfalls Teilnehmer der MatchWorkParty, betont: „Bei uns sind Frauen selbstverständlich in Führungspositionen, als Team- oder Projektleiter, tätig. … Ein wichtiges Thema im Alltag unserer Kolleginnen - aber auch der männlichen Kollegen - ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Wir haben diese große Herausforderung früh verstanden und bieten Wege an, um Beruf und Familie in Balance zu halten. Zu den Maßnahmen zählen beispielsweise flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit, unkompliziert von Voll- auf Teilzeit (und umgekehrt) umzusteigen, sowie die Option von zuhause aus zu arbeiten, um in Familiennotfällen unkompliziert reagieren zu können. Um Frauen bei Schwangerschaft und den späteren Jahren als berufstätige Mutter zu unterstützen, bieten wir individuelle Beratungen an, die Aspekte betreffen wie Elterngeld/Zeit, Betreuungshilfen wie Tagesmütter, die Auswahl von Kindertagesstätten und Ferienprogramme für Kinder.“

Insgesamt nehmen 19 Unternehmen an der ersten Dortmunder MatchWorkParty teil, um gezielt weibliche Fachkräfte zu gewinnen.

Sämtliche teilnehmende Unternehmen und weitere Informationen zur MatchWorkParty finden Sie hier

Zusatzinformationen:

Kontaktdaten:

Kompetenzzentrum Frau und Beruf Westfälisches Ruhrgebiet

Träger:
Wirtschaftsförderung Dortmund im Verbund mit der Wirtschaftsförderungs- gesellschaft für den Kreis Unna mbH

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