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21.06.2018 - Unternehmenstage 2018: Chancen der Digitalisierung für Frauen

v.l.n.r.: Lena Schulz, Handwerkskammer Dortmund; Anke Jauer, Kompetenzzentrum Frau & Beruf Westfälisches Ruhrgebiet; Kai Rosetti, Prospektiv GmbH; Jörg Kiefer, Busemann GmbH; Sandra Schröder, IHK zu Dortmund; Annika Diener, Prospektiv GmbH. Foto: Beate Fleck

v.l.n.r.: Lena Schulz, Handwerkskammer Dortmund; Anke Jauer, Kompetenzzentrum Frau & Beruf Westfälisches Ruhrgebiet; Kai Rosetti, Prospektiv GmbH; Jörg Kiefer, Busemann GmbH; Sandra Schröder, IHK zu Dortmund; Annika Diener, Prospektiv GmbH. Foto: Beate Fleck

Referent Kai RosettiDigitalisierung verändert die Welt. Welche Auswirkungen das auf unsere Arbeit haben wird, kann niemand genau sagen. Das Dortmunder Forschungs- und Beratungsinstitut Prospektiv GmbH zeigte Aspekte der Digitalisierung und fragte, was Digitalisierung für weibliche Fachkräfte und kleine und mittlere Unternehmen bedeutet. Gastgeber war die Busemann GmbH in Bergkamen.

Digitalisierung schafft Veränderung. Megatrends wie New Work, Individualisierung, Wissenskultur, Gender Shift, Konnektivität, Mobilität oder Sicherheit verändern unsere Arbeit. „Treiber der Veränderung ist die Digitalisierung.“, ist sich Kai Rosetti von Prospektiv sicher.

Vom War of Talents zum War for Talents

Auch die klassischen Rollenbilder kommen in Bewegung. Frauen engagieren sich zunehmend beruflich und auch Männer wollen Zeit mit ihren Kindern verbringen. Dazu verändert Digitalisierung den Arbeitsalltag. Arbeitszeiten und Orte werden flexibler. Frauen streben zunehmend in Schlüsselpositionen als Fach- und Führungskräfte, vielfach mit hervorragenden Bildungsabschlüssen.


Dies stellt große Herausforderungen für Unternehmen jeder Größenordnung dar. „Früher gab es den „War of Talents“ um die besten Jobs, heute den „War for Talents“ von Unternehmen um die besten Kräfte.“, skizziert Rosetti eine wesentliche Aufgabe für Unternehmen. Die Folgen sind nicht nur große Herausforderungen im Employer Branding. Digitalisierung und die Suche nach guten Fachkräften erfordern auch neue, flexiblere Arbeitszeitmodelle und agilere Formen von Führung mit weniger Hierarchien, mehr Verantwortung und Kompetenzen im Change Management.

Neue Chancen für Frauen in Führungspositionen und für flexible RaumZeiten

Hier sieht Kai Rosetti eine große Chance für Frauen: “Digitalisierung erfordert in hohem Maße kollaboratives und vernetztes Arbeiten. Hier kommen Frauen mit ihren starken kommunikativen Fähigkeiten ins Spiel.“ Allerdings müssten sich die Frauen auch trauen, so Rosetti weiter: „Neben den Barrieren durch Machokultur und Machtorientierung fehlt Frauen manchmal der Mut.“

Lebhafte Diskussionen im Worldcafé

Organisierten die Gruppen in den Worldcafé

Moderierten die Gruppen des Worldcafé: v.l.n.r.: Anke Jauer, Kompetenzzentrumn Frau & Beruf Westfälisches Ruhrgebiet; Sandra Schröder, IHK zu Dortmund Annika Diener, Prospektiv GmbH; Lena Schulz, Handwerkskammer Dortmund Cnicht im Bild); Foto: Beate Fleck

In Form eines Worldcafés diskutierten die rund 30 Teilnehmenden die Auswirkungen in ihrem Unternehmen. Wo ist Digitalisierung bereits spürbar und welche Chancen und Risiken ergeben daraus? Welche Vorteile und Chancen kann Digitalisierung für weibliche Fachkräfte bieten und welche Hürden müssen dafür abgebaut werden? In einer dritten Runde ging es um flexible Arbeits- und Führungsmodelle in den Unternehmen.

Gastgeber Jörg Kiefer von dr Busemann GmbHFazit: Digitalisierung ist bereits jetzt in vielen Facetten spürbar. Die Teilnehmenden konnten unterschiedliche Ansätze zur Weiterentwicklung in ihrem Unternehmen mitnehmen.

Strukturwandel mit Wassereis

Gastgeberin war die Busemann GmbH. Prokurist Jörg Kiefer zeigte, wie sich das mittelständische Familienunternehmen in den letzten 40 Jahren zu einem der führenden Hersteller für Wassereis und Popcorn in Europa entwickelt hat. Im Anschluss konnten die Teilnehmenden bei einer Führung durch die Betriebsräume auf dem ehemaligen Zechengelände hautnah erleben, wie das Popcorn und die Wassereisprodukte verarbeitet werden.

Bussybär bei CompetentiaErfolgreiche 6. Veranstaltung der Unternehmenstage 2018

Organisatorin Anke Jauer war sehr zufrieden mit der Veranstaltung und den regen Diskussionen. Im Rahmen der „Unternehmenstage 2018“ zeigt das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Westfälisches Ruhrgebiet (Competentia) bei insgesamt neun Veranstaltungen unter dem Motto „Frauen im Fokus“ innovative Wege zur Rekrutierung und Bindung weiblicher Fachkräfte für kleine und mittlere Unternehmen. Dazu stellen Unternehmen und Institutionen aus der Region ihre Räume zur Verfügung.

Zusatzinformationen:

Kontaktdaten:

Kompetenzzentrum Frau und Beruf Westfälisches Ruhrgebiet

Träger:
Wirtschaftsförderung Dortmund im Verbund mit der Wirtschaftsförderungs- gesellschaft für den Kreis Unna mbH

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