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25.11.2019 - Erfolg für „Heikle Mitarbeiterinnengespräche“

Workshopreihe"Heikle Mitarbeiterinnengespräche"

Auch zum letzten Termin dieses Jahres, der im Bestattungshaus von Martin Schulte (re.) in Bönen stattfand, konnte Anke Jauer von Competentia, zahlreiche Gäste begrüßen.

Die Veranstaltungsreihe „Heikle Mitarbeiterinnengespräche“ war in der breiten Auswahl der Competentia-Workshops in 2019 ein echter Renner: „Heikle Mitarbeiterinnengespräche sind ein Thema, das nachgefragt wird. Denn alle fünf Workshops, die das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Westfälisches Ruhrgebiet in 2019 dazu angeboten hat, waren ausgebucht“, konnte Anke Jauer vom Kompetenzzentrum stolz vermelden.

Die Reihe setzte sich zusammen aus dem Basis-Workshop „Heikle Mitarbeiterinnen-Gespräche führen – Tipps für eine wertschätzende Personalarbeit und Fachkräftesicherung“ als auch dem Aufbauworkshop mit dem Titel „STOPP – so kann es nicht weitergehen. Klärende Mitarbeiterinnen-Gespräche auf den Punkt gebracht“. Aufgrund der großen Nachfrage wurde der Basis-Workshop drei Mal angeboten, der Aufbauworkshop zwei Mal.

„Der Erfolg verwundert nicht, denn in Zeiten des Fachkräftemangels steigt die Relevanz des Themas. Jedes nicht oder schlecht geführte heikle Gespräch mit Mitarbeitenden kostet ein Unternehmen langfristig Zeit und Geld. Andererseits sind die heiklen Gespräche, wertschätzend und verbindlich geführt, ein wichtiges Instrument zur Bindung von Fachkräften“, erläutert Anke Jauer.

Laufen schwierige Gespräche speziell mit Mitarbeiterinnen anders?

Die Workshops befassten sich speziell mit der Frage, was Führungskräfte beachten müssen, wenn sie es mit weiblichen Fachkräften zu tun haben. Ist hier eine andere Ansprache erforderlich? Gibt es Unterschiede und falls ja, welche sind das? Welche Geschlechtsstereotype im Kopf der Führungskräfte beeinflussen solche Gespräche in unangenehme Richtungen?

Referentin Wiebke Böhmer, punkt100 Training & Beratung, regte die Teilnehmenden zum Erfahrungsaustausch an und lieferte konkrete Tipps auch für schwierige Momente, wenn es emotional mit Aggressionen, verbalen Attacken oder Tränen mal hoch hergeht.

Insbesondere wurde geklärt, was ein Gespräch für jeden einzelnen besonders heikel macht und wie wertschätzende und verbindliche Gespräche geführt werden. Eine Voraussetzung für heikle Gespräche liegt darin, die eigenen Befugnisse genau zu kennen und zu wissen, ob die Führungsriege hinter einem steht. Dies ist besonders wichtig bei der Problematik „junge Führungskraft trifft auf ältere Mitarbeiterin“. Der Umgang mit unterschiedlichen Eskalationsstufen – auch auf verschiedenen Hierarchieebenen – kam dann in den Aufbauworkshops zur Sprache.

Praktischer Unternehmensbezug

Besonders positiv aufgenommen wurde, dass konkrete Beispiele aus den teilnehmenden Unternehmen besprochen werden konnten – natürlich anonymisiert, aber dennoch direkt dem Betriebsalltag entnommen. Gemeinsam erarbeiteten die Teilnehmenden dann mögliche Lösungswege.

Zudem gab es handfeste Tipps zur Gesprächsführung von Referentin Wiebke Böhmer: So sollte man beispielsweise im Gespräch nie die positiven Seiten der gegenseitigen Arbeitsbeziehung aus den Augen verlieren. Dies ist Voraussetzung dafür, Kritisches vertrauens- und respektvoll ansprechen zu können, erklärte Wiebke Böhmer.

Positive Bilanz

„Die Nachfrage war riesig, alle Workshops waren ausgebucht. Und auch die Referentin war sehr überzeugend und wurde von den Teilnehmenden durchweg mit gut bis ausgezeichnet bewertet“, zog Anke Jauer Bilanz. „Wir als Kompetenzzentrum freuen uns, dass wir die Bedürfnisse der kleinen und mittleren Unternehmen mit unserer Workshop-Reihe so passgenau getroffen haben. Die Reihe „Workshop mit Nachspiel“ zu unterschiedlichen Themen der Fachkräftesicherung wird auch im nächsten Jahr fortgesetzt. Und wir informieren und beraten die Teilnehmenden auch nach den Workshops zu Fragestellungen der Fachkräftegewinnung und -sicherung von weiblichen Beschäftigten.“

Nächster Workshoptermin:  17. März 2020 „Jahresgespräche mit Mitarbeiterinnen“

Zusatzinformationen:

Kontaktdaten:

Kompetenzzentrum Frau und Beruf Westfälisches Ruhrgebiet

Träger:
Wirtschaftsförderung Dortmund im Verbund mit der Wirtschaftsförderungs- gesellschaft für den Kreis Unna mbH

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