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15.09.2020 - Am Ende profitieren alle

Führen auf Distanz

Cross-Mentoring-Workshop bei der Wirtschaftsförderung Dortmund

In diesem Jahr ist die vierte Runde des Dortmunder Cross-Mentoring-Programms mit 15 Tandems gestartet. Wie alles in dieser Zeit unter erschwerten Corona Bedingungen. Mentoring ist nicht nur eine individuelle Form der Entwicklung von Nachwuchskräften. Mentoring bietet auch für Mentorinnen und Mentoren eine spannende Herausforderung zur Selbstreflektion und zum Networking. Daher hat die Wirtschaftsförderung sie zum Kennenlernen und Austauschen zu einem Workshop eingeladen.

Das Prinzip des Mentorings ist einfach: Eine erfahrene Mentorin oder Mentor steht einem oder einer „Mentee“ mit Ratschlägen und Informationen zur Seite. Das Besondere am Dortmunder Cross Mentoring Programm: Die Tandems kommen aus unterschiedlichen Unternehmen oder Organisationen. Dadurch können Mentorinnen und Mentoren ihren Erfahrungsschatz unabhängig von internen Abwägungen weitergeben und Ratschläge manchmal offener formulieren. Gleichzeitig profitieren beide Seiten vom Blick über den Tellerrand.

Was oft übersehen wird, gute Mentorinnen und Mentorinnen stärken durch die Mentoring-Tätigkeit auch ihr eigenes Selbstbewusstsein, indem sie gemachte Erfahrungen, Werte und den eigenen Karriereweg reflektieren. Dabei übernimmt die Mentorin oder der Mentor soziale Verantwortung, erweitert das eigene Netzwerk und entwickelt die eigenen Coaching- und Beratungskompetenzen weiter, wenn sie oder er sich in schwierige Situationen seines Schützlings hineindenkt.

Unterstützung der Mentorinnen und Mentoren

Aus diesem Grund bietet das Dortmunder Cross-Mentoring-Programm auch stets Veranstaltungen für die Mentorinnen und Mentoren. Angeboten hatte die Wirtschaftsförderung dazu einen Workshop zum Thema „Führen auf Distanz und Online“ mit Arne Lehmann von der Prospektiv GmbH. Hier hatten sie Gelegenheit, sich kennenzulernen und auszutauschen.

Im Workshop wurden Chancen und Herausforderungen des Führens auf Distanz besprochen. Die Erreichbarkeit und die Arbeitszeiten, das Fehlen der Körpersprache und nicht zuletzt die Datensicherheit und der Datenschutz waren wichtige Themen, die in diesem Zusammenhang diskutiert wurden.

So nutzen die Mentorinnen und Mentoren den Workshop nicht nur zum Austausch, sondern erfuhren viel über die neuen Anforderungen an Führungskräfte unter Corona Bedingungen. Wie plane und moderiere ich ein Online-Meeting? Wie muss ich meinen Führungsstile anpassen und welche Technik und welche Spielregeln sind geeignet?

Ein Fazit: Am Ende ist es bei der Führung auf Distanz genauso wie beim Mentoring: Gute Kommunikation und Vertrauen sind die Basis für den Erfolg.

Zusatzinformationen:

Kontaktdaten:

Kompetenzzentrum Frau und Beruf Westfälisches Ruhrgebiet

Träger:
Wirtschaftsförderung Dortmund im Verbund mit der Wirtschaftsförderungs- gesellschaft für den Kreis Unna mbH

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